Stempelkarte: 9 Ideen und Beispiele zum Nachmachen
9 Ideen für Ihre Stempelkarte, eine pro Branche: wie viele Stempel, welche kleine Gratis-Belohnung zuerst kommt und welcher Text auf der Karte steht.
Kernaussage:
Richten Sie Ihre Stempelkarte danach aus, wie oft Ihre Stammkunden wiederkommen: 8 Stempel bei mehreren Besuchen pro Woche, 6 bei wöchentlichen Besuchen, 5 bei Besuchen alle zwei bis drei Wochen und 4 bei monatlichen. Setzen Sie nach etwa einem Drittel eine kleine Gratis-Belohnung, zum Beispiel ein Upgrade auf die große Tasse beim 3. von 8 Stempeln oder Bartpflege beim 2. von 4, und die Hauptbelohnung auf den letzten Stempel. In unserer Auswertung von 1.013 kleinen Betrieben wurden Karten, deren Belohnung nach 2 bis 4 Wochen erreichbar war, in 11,4 % der Fälle voll, bei 8 bis 16 Wochen nur in 4,0 %.
Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026
Eine gute Stempelkarte schenkt Stammkunden schon nach wenigen Besuchen eine kleine Gratis-Belohnung und die Hauptbelohnung innerhalb von etwa 8 Wochen. Die Zahl der Stempel richtet sich danach, wie oft Ihre Kunden wiederkommen: 8 bei mehreren Besuchen pro Woche, 6 bei wöchentlichen, 5 bei Besuchen alle zwei bis drei Wochen und 4 bei monatlichen. Ein günstiges Extra (ein Upgrade auf die große Tasse, eine Brezel, Bartpflege) kommt nach etwa einem Drittel, die Hauptbelohnung beim letzten Stempel.
Eine Stempelkarte, oft auch Bonuskarte genannt, ist eine Treuekarte, auf der Kunden pro Besuch oder Einkauf einen Stempel sammeln und nach einer festen Zahl eine Belohnung bekommen. Unten finden Sie neun solcher Karten, eine pro Branche, jeweils mit dem genauen Satz auf der Karte und der Begründung für die Zahlen. Die Abbildungen sind echte Treuekarten von FaveCard, so eingerichtet, wie ein Inhaber sie anlegen würde.
| Betrieb und wie oft Stammkunden kommen | Text auf der Karte | Wochen bis zur kleinen / großen Belohnung |
|---|---|---|
| Café, alle 2–3 Tage | „Gratis-Upgrade beim 3., Kaffee gratis beim 8.“ | 1 / 2–3,5 |
| Bäckerei, einmal pro Woche | „Brezel gratis beim 2. Besuch, Brot beim 6.“ | 2 / 6 |
| Restaurant, alle 7–10 Tage | „Dessert gratis beim 2., Pizza beim 6. Besuch“ | 2–3 / 6–9 |
| Fitnessstudio, 2- bis 3-mal pro Woche | „Shake gratis beim 3., Gästepass beim 8. Training“ | 1 / 2–3,5 |
| Nagelstudio, alle 2–3 Wochen | „Nail Art gratis beim 2., Maniküre beim 5. Termin“ | 4–6 / 10–15 |
| Waschanlage, alle 2–3 Wochen | „Reifenglanz gratis bei der 2., Wäsche bei der 5.“ | 4–6 / 10–15 |
| Barbershop, alle 3–5 Wochen | „Bartpflege gratis beim 2., Haarschnitt beim 4.“ | 6–10 / 12–20 |
| Friseursalon, alle 6–8 Wochen (1 Startstempel für alle) | „Haarkur gratis beim 2., Föhnfrisur beim 4.“ | 6–8 / 18–24 |
| Hundesalon, alle 4–6 Wochen (1 Startstempel für alle) | „Krallenpflege gratis beim 2., Bad beim 4.“ | 4–6 / 12–18 |
Die letzte Zahl in jedem Satz ist zugleich die Zahl der Stempel auf der Karte. Die Wochen sind so gerechnet wie bei FaveCard und in unserer Auswertung: Tage zwischen zwei Besuchen × noch fehlende Stempel ÷ 7, wobei ein Startstempel schon als gesammelt zählt.
Was macht eine gute Stempelkarte aus?
Eine Stempelkarte funktioniert am besten, wenn die erste Belohnung kommt, bevor die erste Begeisterung verfliegt. Die Belohnung selbst zählt auch, aber in unseren Daten machte die Wartezeit den größeren Unterschied.
Wir haben 23.296 Stempel aus 1.013 kleinen Betrieben ausgewertet, die ihre Karten zwischen Januar und Mai 2026 über FaveCard laufen ließen. War die Belohnung nach 2 bis 4 Wochen erreichbar, wurden 11,4 % der Karten vollgestempelt. Bei 8 bis 16 Wochen waren es 4,0 %, bei mehr als 32 Wochen 0,8 %. Mehr als die Hälfte der Karten (56 % derer, bei denen der Besuchsrhythmus bekannt war) brauchte mehr als 8 Wochen bis zur Belohnung. Methode und Einschränkungen stehen in der vollständigen Auswertung (auf Englisch).
Alle Karten auf dieser Seite folgen der Regel, die FaveCard beim Anlegen einer Karte anwendet:
- Die Zahl der Stempel ergibt sich aus dem Besuchsrhythmus: 8, 6, 5 oder 4, wie oben beschrieben. Die ganze Herleitung finden Sie in unserem Beitrag Wie viele Stempel braucht eine Treuekarte? (auf Englisch).
- Ein kleines Extra kommt nach etwa einem Drittel. FaveCard schlägt die erste zusätzliche Belohnung bei 30 % der Karte vor. Das ist der 2. Stempel bei Karten mit 4, 5 oder 6 Stempeln und der 3. bei Karten mit 8.
- Die Hauptbelohnung gibt es beim letzten Stempel.
Hat eine Karte weniger als zwei Belohnungen, zeigt FaveCard außerdem einen Tipp, welche Art von Belohnung sich eignet: „‚Kostenlose‘ Belohnungen funktionieren besser als Rabatte.“ Unter einer Gratis-Brezel kann sich jeder sofort etwas vorstellen, unter 10 % Rabatt nicht. Und Sie wissen genau, was Sie das kostet.
Welche Stempelkarte passt zu einem Café?
Geben Sie Ihren Stammgästen im Café 8 Stempel, ein Gratis-Upgrade auf die große Tasse beim 3. und einen Kaffee gratis beim 8. Wer alle zwei bis drei Tage vorbeikommt, bekommt das Upgrade nach etwa einer Woche und den Kaffee nach zwei bis dreieinhalb Wochen. Das liegt genau im Bereich von 2 bis 4 Wochen, in dem in unserer Auswertung 11,4 % der Karten voll wurden.
Das Upgrade kostet Sie einen Schluck mehr Milch und Kaffee, und der Gast hat es schon in der ersten Woche nach der Anmeldung. Kommen die meisten Ihrer Stammgäste jeden Tag, können Sie die Karte auf 10 Stempel verlängern und bleiben trotzdem unter drei Wochen. Das Upgrade bleibt in beiden Fällen beim 3. Stempel. Wie Sie das ganze Programm im Café aufsetzen, lesen Sie in unserem Beitrag zum Treueprogramm fürs Café.
Wie viele Stempel braucht eine Stempelkarte in der Bäckerei?
Brotkunden kommen seltener als Kaffeetrinker, also wird die Karte kürzer. Wenn Ihre Stammkunden einmal pro Woche ihr Brot kaufen, nehmen Sie 6 Stempel: eine Brezel gratis beim 2. Besuch und ein Brot gratis beim 6. Zwei Wochen bis zur Brezel, sechs bis zum Brot. Mit 8 Stempeln bräuchte derselbe Kunde 8 Wochen, genau dort, wo die Quote voller Karten zu sinken beginnt.
Das Smartphone oben auf dieser Seite zeigt genau diese Karte nach vier Besuchen (die Brezel ist schon gegessen), mit dem Hinweis, den FaveCard zwei Stempel vor einer Belohnung auf die Karte setzt. Holen sich Ihre Kunden dagegen jeden Morgen ihre Brötchen, nehmen Sie lieber die Café-Karte: 8 Stempel, voll in weniger als drei Wochen.
Welche Belohnung passt ins Restaurant?
Sechs Stempel, ein Dessert gratis beim 2. Besuch und ein Hauptgericht (oder eine Pizza) gratis beim 6. passen zu einem Restaurant, dessen Stammgäste etwa einmal pro Woche wiederkommen. Bei einem Besuch alle 7 bis 10 Tage gibt es das Dessert nach 2 bis 3 Wochen und das Hauptgericht nach 6 bis 9.
Desserts haben einen niedrigen Wareneinsatz und werden oft geteilt. So lernt nebenbei der ganze Tisch die Karte kennen. Formulieren Sie die Hauptbelohnung genau: „Pizza gratis“ ist klar, bei „Essen gratis“ fragen die Leute, welches.
Inhaber kürzen lange Karten übrigens selbst, sobald sie merken, dass kaum jemand sie vollstempelt. Im Forum des US-Kassenanbieters Square beschrieb der Inhaber eines Taco-Restaurants sein Programm zunächst so: „Für 100 $ Umsatz gibt es einen Taco gratis.“ Später im selben Thread: „Jetzt habe ich mir El Pollo Loco zum Vorbild genommen, und es heißt einfach: 50 $ ausgeben, 5 $ sparen.“ (Thread) Mehr zum Aufbau finden Sie in unserem Leitfaden für Treueprogramme im Restaurant (auf Englisch).
Welche Stempelkarte eignet sich fürs Fitnessstudio?
Ein Gästepass kostet Sie fast nichts und bringt ein neues Gesicht ins Studio. Damit ist er die beste Hauptbelohnung auf dieser Seite. Mitglieder, die zwei- bis dreimal pro Woche trainieren, füllen eine Karte schnell, deshalb kann ein Studio die vollen 8 Trainings nehmen, mit einem Proteinshake gratis beim 3. Das sind etwa eine Woche bis zum Shake und weniger als vier Wochen bis zum Gästepass. Kommen die meisten Ihrer Mitglieder einmal pro Woche, nehmen Sie 6 Trainings und ziehen den Shake auf das 2. Training vor.
Sie fürchten, dass jemand zweimal eincheckt, um schneller voranzukommen? Wenn Mitglieder ihre Karte am iPad-Kiosk von FaveCard (Business-Plan) selbst abstempeln, liegen zwischen zwei Stempeln auf derselben Karte mindestens 15 Minuten, und standardmäßig kann jedes Mitglied dort zweimal am Tag selbst stempeln (einstellbar von 1 bis 5).
Wie viele Stempel braucht eine Stempelkarte im Nagelstudio?
Eine Nageldesignerin plante ihre Karte im britischen Beauty-Forum SalonGeek so: „25 % Rabatt beim 5. Mal, das 10. gratis“ (Thread). Bei einem Termin alle drei Wochen liegt der 10. Termin 30 Wochen entfernt, und selbst die erste Belohnung kommt erst nach 15 Wochen.
Für Kundinnen, die alle 2 bis 3 Wochen kommen, nehmen Sie 5 Stempel: Nail Art gratis beim 2. Termin und eine Maniküre gratis beim 5. Die Nail Art gibt es nach 4 bis 6 Wochen, die Maniküre nach 10 bis 15. Zwei verzierte Nägel sind in ein paar Minuten gemacht, und Kundinnen zeigen sie gern herum. Mehr für Nagelstudios finden Sie in unseren Marketing-Ideen fürs Nagelstudio.
Was gehört auf die Stempelkarte einer Waschanlage?
Wer alle 2 bis 3 Wochen zur Waschanlage kommt, braucht eine Karte mit 5 Stempeln: Reifenglanz gratis bei der 2. Wäsche (nach 4 bis 6 Wochen) und eine Wäsche gratis bei der 5. (nach 10 bis 15 Wochen). Wählen Sie eine erste Belohnung, die Ihr Team in weniger als einer Minute erledigt, ohne dass sich hinten eine Schlange bildet. Wenn Sie auch Waschabos verkaufen, richten Sie die Karte an Kunden ohne Abo.
Welche Stempelkarte passt zum Barbershop?
Nehmen Sie 4 Stempel: Bartpflege gratis beim 2. Besuch und einen Haarschnitt gratis beim 4. Kunden, die alle 3 bis 5 Wochen kommen, bekommen die Bartpflege nach 6 bis 10 Wochen und den Haarschnitt nach 12 bis 20.
Weniger als 4 Stempel schlägt FaveCard nie vor, und für einen Barbershop sind selbst vier schon eine lange Karte. Die Bartpflege kommt früh genug, damit Kunden dranbleiben. Eine klassische Karte „10. Haarschnitt gratis“ braucht beim gleichen Rhythmus 30 bis 50 Wochen. In unserer Auswertung wurden in Betrieben, deren Kunden etwa einmal im Monat kommen, 1,1 % der Karten voll. Mehr zum Thema lesen Sie im Leitfaden für Treueprogramme im Barbershop (auf Englisch).
Wie funktioniert eine Stempelkarte im Friseursalon?
Kundinnen, die alle sechs bis acht Wochen kommen, sprengen jede Stempelformel: Selbst eine Karte mit 4 Stempeln dauert ein halbes Jahr. Deshalb setzt die Salonkarte auf einen Startstempel. Nehmen Sie 4 Stempel mit 1 Startstempel, eine Haarkur gratis beim 2. Stempel und eine Föhnfrisur gratis beim 4. Die Haarkur gibt es beim nächsten Termin, also nach 6 bis 8 Wochen. Die Föhnfrisur kommt beim dritten Besuch nach der Anmeldung, nach 18 bis 24 Wochen.
Sehen Sie die Föhnfrisur als Dankeschön an Ihre treuesten Kundinnen. Dass Kundinnen dranbleiben, liegt an der Haarkur beim ersten Wiederkommen. Weitere Ideen für Ihren Salon finden Sie in unseren Marketing-Ideen für Friseursalons.
Welche Stempelkarte passt zum Hundesalon?
Das gleiche Prinzip wie im Friseursalon, nur mit kürzeren Abständen. Ein Hund, der alle 4 bis 6 Wochen kommt, startet mit 1 Stempel, bekommt beim nächsten Termin die Krallenpflege gratis und beim dritten Termin nach der Anmeldung ein Bad gratis, nach 12 bis 18 Wochen. Krallenpflege ist schnell gemacht und sichtbar, und ein Bad ist weniger Arbeit als eine komplette Pflege, so bleibt auch die Hauptbelohnung bezahlbar.
Welche kreativen Belohnungen eignen sich für eine Stempelkarte?
Die besten frühen Belohnungen sind gratis, klein und gehören zu dem, was Sie ohnehin verkaufen: ein Upgrade, ein Extra, eine Kostprobe von etwas Neuem. Das eigentliche Produkt oder die volle Leistung heben Sie sich für den letzten Stempel auf. Der Hinweis, den FaveCard beim Anlegen der Karte zeigt, sagt es genauso: früh eine „kleine Belohnung (kostenloses Extra, Upgrade oder Probe)“, am Ende eine „Hauptbelohnung (kostenloser Service oder Produkt)“.
| Betrieb | Früh auf der Karte | Am Ende |
|---|---|---|
| Café | Upgrade, Extra-Shot, Sirup, ein Keks | Ein Getränk nach Wahl |
| Bäckerei | Brezel, Brötchen, neues Gebäck zum Probieren | Ein Brot, ein Stück Kuchen |
| Restaurant | Dessert, Beilage, Softdrink | Hauptgericht, Pizza |
| Fitness | Proteinshake, Smoothie | Gästepass, ein Kurs |
| Nagelstudio | Nail Art auf zwei Nägeln, Handmassage | Maniküre |
| Waschanlage | Reifenglanz, Duftbaum, Innenraum saugen | Komplette Wäsche |
| Barbershop | Bartpflege, heißes Tuch | Haarschnitt |
| Friseur | Haarkur, Pony schneiden | Föhnfrisur |
| Hundesalon | Krallen schneiden, Zähne putzen, Halstuch | Bad |
| Laden | Eine Probe, Geschenk einpacken | Ein kleines Produkt aus fester Auswahl |
Ein paar Kniffe funktionieren fast überall:
- Machen Sie etwas Neues aus Ihrem Sortiment zur ersten Belohnung. Ihre Stammkunden probieren es, ganz ohne eigene Werbeaktion. Im Advent kann das das erste Lebkuchenherz der Saison sein.
- Wählen Sie als Hauptbelohnung etwas, das man teilen kann. Ein Gästepass, ein zweites Getränk oder ein Dessert für zwei bringen neue Gesichter in den Laden.
- Passen Sie den Kartentext an den aktuellen Stempelstand an. Auf einer FaveCard-Karte können Sie für jeden Stempel einen eigenen Satz schreiben, zum Beispiel beim 1. Stempel: „Willkommen! Ihre Brezel wartet beim nächsten Besuch.“
Ideen, die über die Karte hinausgehen, etwa für Geburtstage oder ein Dankeschön an Ihre besten Kunden, finden Sie in unseren Ideen für Kundenanreize (auf Englisch).
Was sollte auf einer Stempelkarte stehen?
Die Belohnung und der Stempel, bei dem es sie gibt, in einem Satz, zum Beispiel „Brezel gratis beim 2. Besuch, Brot beim 6.“ Wenn ein Kunde das Angebot nicht mit eigenen Worten wiederholen kann, ist es zu kompliziert.
Auf einer FaveCard-Karte ist dieser Satz die Kartennachricht, mit bis zu 50 Zeichen. Auch die Namen der Belohnungen auf den Stempeln dürfen bis zu 50 Zeichen lang sein, kurze Namen wie „BROT GRATIS“ passen aber am besten in den Stempelkreis. Eine Überschrift mit bis zu 30 Zeichen, etwa BROTZEIT-CLUB, gibt der Karte einen Namen. Den Hinweis kurz vor der Belohnung müssen Sie nicht selbst schreiben: Zwei Stempel vor jeder Belohnung zeigt die Karte von allein „Fast geschafft! Nur 2 Stempel zur Belohnung.“
Für das Schild an der Theke schlägt der Druckeditor von FaveCard Überschriften für 76 Branchen vor. Einige davon im Wortlaut:
| Betrieb | Vorgeschlagene Überschrift |
|---|---|
| Café | „Werde bei uns Stammgast.“ · „Guter Kaffee. Treue, die sich lohnt.“ |
| Bäckerei | „Frisch aus dem Ofen. Eine Karte für dich.“ |
| Restaurant | „Gutes Essen. Gute Gründe, wiederzukommen.“ |
| Barbershop | „Frisch geschnitten. Deine Karte ist startklar.“ · „Jeder Schnitt. Eine Karte.“ |
| Friseursalon | „Von Termin zu Termin.“ |
| Nagelstudio | „Frisch gemachte Nägel. Deine Karte auf dem Smartphone.“ |
| Fitnessstudio | „Bereit für dein nächstes Training?“ |
| Waschanlage | „Ein sauberes Auto. Eine Karte für dich.“ |
| Hundesalon | „Frisch frisiert. Eine Karte fürs nächste Mal.“ |
| Einzelhandel | „Dein Laden um die Ecke. Deine Karte.“ · „Lokal einkaufen? Deine Karte ist startklar.“ |
Die Vorschläge duzen, so wie viele Cafés und Barbershops ihre Kundschaft ansprechen. Wer siezt, passt die Zeile einfach an. Manche Branchen bekommen außerdem eine zweite Zeile, die zum Ablauf des Besuchs passt: „Scann den Code, während du wartest, bis du dran bist.“ für Barbershops, „Zeig deine Karte, wenn du dein Tier bei uns abgibst.“ für Hundesalons und „Zeig deine Karte vor der Wäsche.“ für Waschanlagen.
Sie möchten ein Design sehen, bevor Sie drucken? Unsere kostenlosen Vorlagen für Treuekarten (auf Englisch) bieten 16 Designs zum Ausfüllen und Herunterladen, und unser Leitfaden zum Kartendesign (auf Englisch) erklärt Farben, Logo und Aufbau.
Sollte eine Stempelkarte mit einem Gratis-Stempel starten?
Ja, bei den langen Karten, also denen mit 4 oder 5 Stempeln. Eine Karte, auf der schon ein Stempel ist, wirkt wie ein Anfang und nicht wie ein leeres Blatt. Die Marketingforscher Joseph Nunes und Xavier Drèze nannten das 2006 in einer Studie den Endowed-Progress-Effekt: Wenn man aus einer Aufgabe mit acht Schritten eine mit zehn Schritten macht, von denen zwei schon erledigt sind, wirkt sie wie eine schon begonnene Aufgabe statt wie eine, die man erst noch anfangen muss (sinngemäß übersetzt).
Bei FaveCard können Sie 0, 1 oder 2 Startstempel vergeben, die der Kunde „sofort nach dem Herunterladen der Karte“ bekommt. Sie zählen zur Gesamtzahl, eine Karte mit 4 Stempeln und 1 Startstempel braucht also 3 Besuche. Eine Café-Karte, die nach drei Wochen voll ist, braucht keinen.
Was gehört nicht auf eine Stempelkarte?
Zu viele Stempel für den Besuchsrhythmus. Zehn Stempel in einem Salon, in den Kundinnen alle sechs Wochen kommen, heißt: über ein Jahr lang eine Karte mit sich herumtragen. FaveCard warnt in diesem Fall mit einem Hinweis, der mit dem Satz endet: „Die meisten Kunden geben nach 4 Monaten auf.“
Rabatte, für die man mehr ausgeben muss. „20 % auf Ihren nächsten Einkauf ab 50 €“ zahlt sich nur aus, wenn der Kunde mehr ausgibt als sonst. Für ein Gratis-Produkt muss niemand mehr ausgeben als sonst.
Eine Belohnung, die Sie sich so oft nicht leisten können. Ist eine Karte in weniger als einer Woche voll, zeigt FaveCard den Hinweis: „Stelle sicher, dass die Kosten für die Belohnung in Ordnung sind, wenn du sie so oft vergibst!“ Ein Gratisgetränk alle fünf Tage geht schnell ins Geld.
Belohnungen in Branchen mit strengen Regeln. Für Bars, Brauereien, Weinhandlungen, Kliniken, Apotheken, Tierarztpraxen, Sonnenstudios und Kinderbetreuung schlägt der Druckeditor von FaveCard gar keine Texte zu Stempeln oder Belohnungen vor, und bei Betrieben, die Alkohol verkaufen, fügt er die Zeile „Alkohol nur ab dem gesetzlichen Mindestalter.“ hinzu. Wenn Sie in einer dieser Branchen arbeiten, prüfen Sie die Regeln, die für Sie gelten, bevor Sie Ihr Kernprodukt oder Ihre Kernleistung verschenken.
Wie erstellen Sie eine Stempelkarte für Ihren Betrieb?
- Zählen Sie die Tage, die normalerweise zwischen zwei Besuchen eines Stammkunden liegen. Ein grober Wert reicht.
- Wählen Sie die Zahl der Stempel: 8 bei 1 bis 4 Tagen, 6 bei 5 bis 10 Tagen, 5 bei 11 bis 21 Tagen, 4 bei allem darüber.
- Verteilen Sie die Belohnungen: eine kleine Gratis-Belohnung nach etwa einem Drittel, die Hauptbelohnung beim letzten Stempel.
- Fassen Sie das Angebot in einem Satz zusammen und schreiben Sie ihn auf die Karte und auf das Schild an der Theke.
- Drucken Sie die Karte oder machen Sie sie digital.
Für Papier starten Sie mit unseren Vorlagen für Stempelkarten (auf Englisch). Eine Papierkarte kann allerdings immer noch in irgendeiner Jackentasche verschwinden, die Vor- und Nachteile vergleichen wir in Papier oder digitale Stempelkarte?.
Bei einer digitalen Karte hilft Ihnen FaveCard bei den Schritten 2 und 3. Geben Sie bei der Anmeldung an, wie oft Ihre Kunden kommen, dann markiert FaveCard beim Anlegen der Karte die empfohlene Zahl der Stempel und zeigt, wo eine frühe Belohnung hingehört und wie viele Wochen es bis zu jeder Belohnung dauert. Kunden öffnen die Karte über einen QR-Code, ohne App. Mehrere Belohnungen auf einer Karte und Startstempel gibt es in jedem Plan, auch im kostenlosen. Karten für Apple Wallet und Google Wallet und Ihr eigenes Logo gibt es in einem kostenpflichtigen Plan. Was jeder Plan enthält, sehen Sie auf der Preisseite.
Die Zahlen zu vollen Karten stammen aus Plattformdaten von FaveCard (20. Januar bis 18. Mai 2026) und beschreiben Karten bei FaveCard, nicht die ganze Branche. Methode und Einschränkungen stehen in der vollständigen Auswertung (auf Englisch).
Häufig gestellte Fragen
Welche Ideen für eine Stempelkarte funktionieren in einem kleinen Betrieb?
Richten Sie die Karte danach aus, wie oft Stammkunden wiederkommen, und schenken Sie ihnen früh eine Kleinigkeit. Ein Café kann 8 Stempel nehmen, mit einem Gratis-Upgrade auf die große Tasse beim 3. und einem Kaffee gratis beim 8. Eine Bäckerei mit wöchentlicher Brotkundschaft nimmt 6 Stempel: eine Brezel gratis beim 2. Besuch, ein Brot beim 6. Ein Barbershop nimmt 4 Stempel: Bartpflege gratis beim 2., ein Haarschnitt beim 4.
Wie viele Stempel sollte eine Stempelkarte haben?
So viele, wie ein Stammkunde in etwa 8 Wochen sammelt. Das heißt 8 Stempel, wenn Kunden mehrmals pro Woche kommen, 6 bei wöchentlichen Besuchen, 5 bei Besuchen alle zwei bis drei Wochen und 4 bei monatlichen Besuchen. Nach dieser Regel schlägt FaveCard beim Anlegen einer Karte die Zahl der Stempel vor.
Rabatt oder Gratis-Produkt: Was kommt auf die Stempelkarte?
In den meisten Fällen ein Gratis-Produkt. Kunden können sich darunter sofort etwas vorstellen, und Sie wissen genau, was es Sie kostet. Denselben Rat gibt FaveCard Inhabern, wenn sie Belohnungen anlegen: „Kostenlose“ Belohnungen funktionieren besser als Rabatte.
Wie sieht ein gutes Beispiel für eine Stempelkarte aus?
Eine Karte für die Bäckerei: 6 Stempel und der Satz „Brezel gratis beim 2. Besuch, Brot beim 6.“ Wer einmal pro Woche sein Brot kauft, bekommt die Brezel nach zwei Wochen und das Brot nach sechs. Eine Karte für den Barbershop: 4 Stempel, „Bartpflege gratis beim 2., Haarschnitt beim 4.“
Welche kreativen Belohnungen eignen sich für eine Stempelkarte?
Am besten kleine Erfolge früh auf der Karte statt eines großen Preises ganz am Ende. Setzen Sie ein Gratis-Extra in die Mitte der Karte: ein Upgrade auf die große Tasse, eine Brezel, Nail Art auf zwei Nägeln, Bartpflege oder Reifenglanz. Im Fitnessstudio ist ein Gästepass eine gute Hauptbelohnung, weil er kaum etwas kostet und das Mitglied jemanden mitbringt. Ein Startstempel am ersten Tag sorgt dafür, dass eine lange Karte nicht leer beginnt.
Wie erstelle ich eine Stempelkarte für meinen Betrieb?
Schätzen Sie, wie viele Tage bei einem Stammkunden normalerweise zwischen zwei Besuchen liegen. Wählen Sie danach die Zahl der Stempel (8, 6, 5 oder 4), setzen Sie nach etwa einem Drittel eine kleine Gratis-Belohnung und die Hauptbelohnung auf den letzten Stempel, und fassen Sie das Angebot in einem Satz zusammen. Dann drucken Sie die Karte nach einer Vorlage oder richten sie als digitale Karte ein, die Kunden auf dem Smartphone haben.
